Ökohaus in Dillenburg

Willi Lauber realisiert Ökohaus in Dillenburg

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Revolution in der Altbaumodernisierung

Ehemaliges Gnadauer Haus in Dillenburg

Instandhaltung und Modernisierung von Altbauten gewinnen durch die steigenden Energiekosten eine immer größere Bedeutung.

Auf der Basis einer ökologischen und ökonomischen Altbausanierung wurde von uns am Beispiel des ehemaligen Gnadauer Hauses in der Bismarckstraße in Dillenburg ein innovatives, richtungsweisendes Modernisierungskonzept entwickelt: Aus dem abgewirtschafteten Gebäude wurde ein modernes 3-Liter-Hochhaus für höchste Wohnansprüche.



Wie funktioniert das 3-Liter Haus?

Das 3-Liter-Haus ist eigentlich ein Niedrigenergiehaus in 3-Liter-Verbrauchs-Qualität.

Es hat einen Heizenergieverbrauch von maximal 3 Liter Heizöläquivalent pro m². Die Heizkosten für eine Wohnung von durchschnittlich ca. 100 m2 betragen weniger als 300 € pro Jahr.

Gute Wärmedämmung, modernste Fenstertechnik, automatische Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung und eine moderne Heizungsanlage sorgen dafür, dass nur noch an 20 – 30 Tagen im Jahr geheizt werden muss.



Einsparpotenzial beim CO2 Ausstoß im Gebäudebestand

28,5 Millionen Wohnungen in Deutschland sind mehr als 20 Jahre alt. Sie verursachen 95 Prozent der CO2-Emissionen im Gebäudebestand = 37 Mio t CO2

Würden sie umfassend modernisiert, ließe sich der Kohlendioxid-Ausstoß bis 2020 um zusätzlich 24 Millionen Tonnen mindern.



Wärmeverluste und Einsparpotenzial durch Modernisierung

Über 40 % des gesamten Energiebedarfs werden im Gebäudebereich verbraucht.

Zum Vergleich: 28 % Industrie, 31 % Transport.

Von diesen 40 Prozent werden 85 Prozent für Warmwasser und Heizung aufgewendet.

Für einen durchschnittlichen Altbau bedeutet dies jährlich bis zu 3.000 Liter Heizöl (oder die vergleichbare Menge Erdgas), also 20 Liter und mehr pro Quadratmeter Wohnfläche. Hier schlummert ein gewaltiges Einsparpotenzial.

Denn selbst in einem Altbau steckt ein Niedrigenergiehaus – das 3-Liter-Haus.


Energiekennwerte im Ökohaus

Der Energiekennwert einer Wohnung (in kWh/m² pro Jahr) lässt sich in der Regel mit Hilfe der aktuellen Heizkostenabrechnung erstellen.

Auf diese Weise können die Verbrauchszahlen der Heizenergie verschiedener Wohnungen miteinander zu vergleichen.